Industriecremes, Pflanzenöle & Neurodermitis: Der Moment, der alles verändert
Auf Grund extremer Sensibilität und Trockenheit ist die Hautpflege von außen bei Neurodermitis eine überlebenswichtige tägliche Routine. Doch warum machen herkömmliche Salben das Problem langfristig oft nur noch schlimmer?
Alle Arten von industriell hergestellten Cremes und Salben sind ohne Ausnahme Produkte, an denen nur die Hersteller viel Geld verdienen.
Oft fühlt sich eine neu gekaufte Creme zunächst gut an. Sie lindert vielleicht sogar kurzfristig den akuten Juckreiz oder beruhigt die Haut scheinbar etwas. Aber bereits nach wenigen Stunden kehrt der Juckreiz unweigerlich zurück – und wird oft quälender und schlimmer als vor der Anwendung.
Ein Hauptproblem sind die enthaltenen Konservierungsstoffe, Emulgatoren und chemischen Zusätze, durch die sich nach einiger Zeit der Anwendung hartnäckige Überempfindlichkeitsreaktionen und Kontaktallergien bilden. Langfristig sind alle diese klassischen Neurodermitismittel – inklusive spezieller Badezusätze und Lotionen – kontraproduktiv. Sie führen zu keiner nachhaltigen Verbesserung: Der Juckreiz und die Entzündungssymptome bleiben dauerhaft bestehen.
Pentaerythrityltetraisostearat · Hexan-1,2-diol · Decan-1,2-diol · Polyoxyethylen · Dimeticon · Phenoxyethanol etc.
Auch Pflanzen sind für Neurodermitiker keine Hilfe
Leider zeigt jahrzehntelange Erfahrung auch, wie nutzlos alle Mittel rein pflanzlichen Ursprungs sind. Das Credo vieler Naturheilapostel und die immer wieder beschworene „Heilkraft der Pflanzen“ versagt bei atopischer Dermatitis kläglich.
Obwohl Naturkosmetik-Produkte – von Ringelblumensalbe bis hin zu Teebaumölcreme – oft sogar auf synthetische Konservierungsstoffe verzichten, können sie gegen chronische Ekzeme und Schübe nichts ausrichten. Im Gegenteil: Wie bei den chemischen Mitteln merkt man häufig bereits beim Auftragen ein Brennen, oder man cremt ein bis zwei Monate täglich, und der erhoffte lindernde Effekt bleibt einfach aus.
Viele chronisch über Jahrzehnte geplagte Neurodermitiker landen letztendlich bei reinem Hanf- oder Kokosnussöl als einziger äußerlich anwendbarer Pflege. Und tatsächlich: Wer noch nie Fette tierischen Ursprungs probiert hat, wird bei Hanf- und Kokosöl die geringsten allergischen Reaktionen feststellen. Aus Sicht einer rein pflanzlichen Pflege ist Hanföl das beste Produkt, da es selten Allergien triggert. Aber: Ein wirklich beruhigtes, tief genährtes und natürliches Hautgefühl stellt sich auch damit nicht ein.
Der Moment, der alles verändert
Rindertalg ist nicht nur die älteste bekannte natürliche Hautpflege der Menschheit, sondern entspricht auch dem fundamentalen biologischen Prinzip: „Wie im Innen, so im Außen.“
Diesen Unterschied spürt man als Neurodermitiker sofort ab der allerersten Anwendung. Ohne jegliche chemische oder pflanzliche Zusätze entspannt, repariert und pflegt der reine Talg die strapazierte Hautbarriere besser als jedes andere Produkt auf dem Markt. Während pflanzliche Öle auf der Oberfläche stehenbleiben oder austrocknen, ist Rindertalg bio-identisch mit den Lipiden unserer eigenen Haut und von Natur aus allergenfrei.
Ein einziger, kompromissloser Inhaltsstoff
Sevum bovinum praeparatum aeratum ex pastorali agricultura (grass-fed)
Übersetzt bedeutet das: Sorgfältig zubereiteter Talg vom Weiderind – gereinigt, traditionell ausgelassen und schonend filtriert.